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Antonsthal

Lage
 
Antonsthal befindet sich an der Einmündung des Halsbachs in das Schwarzwasser in einer Höhe von 560 - 680 m ü. NN zwischen Ochsenkopf (823 m üNN) und Magnetenberg.

  
Geschichte
 
Die Geschichte von Antonsthal wird, wie in allen umliegenden Orten, durch den Bergbau und die Erzverarbeitung bestimmt.
Aus den um 1820 am Halsbach gelegenen Gruben ging die 1831 gegründete „Königliche Antonshütte“ hervor, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Ortsentstehung hatte.
Zu Ehren des damaligen sächsischen Königs erhielt nicht nur die Hütte, auch der Ort seinen Namen. Das gering silberhaltige Erz wurde in der Antonshütte verarbeitet. Die Hoffnung auf eine rentable Verhüttung erfüllte sich jedoch nicht. 1859 wurde der Betrieb eingestellt und die Anlage verkauft. Der ehemalige Betrieb wurde eine Holzschleiferei und später eine Papierfabrik, die ständig erweitert wurde. Insbesondere bis zur Wende waren Papiererzeugnisse aus Antonsthal auch auf dem Weltmarkt sehr gefragt. Nach der Wende wurde die Papierproduktion eingestellt und das Werk abgerissen. Heute steht hier eine Werbeagentur mit modernsten Druckverfahren.

Die Gemeinde Antonsthal mit dem Ortsteil Antonshöhe wurde am 01. Juli 1998 in die Gemeinde Breitenbrunn eingegliedert.

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